Antwort 1503 auf Frage 1388

Frage: 
Die bestehenden und zukünftigen Herausforderungen im Mobilitätsbereich lassen sich nur mit einer gezielten Förderung und Priorisierung des gesamten Umweltverbundes (Fuß-, Rad-, öffentlicher Nahverkehr) lösen.
Antworten: 

Ich stimme teilweise zu

Das Rückgrat eines Verkehrskonzeptes muss der Ausbau des ÖPNV auf der Schiene sein. Nur eine Trambahn für Regenstauf ist verkehrsökonomischer Unsinn, wenn diese nicht auch das Umland erschließt. Deshalb: - Weiterführung der geplanten Trambahn auf ehemaligen Trassen ins Umland (Falkenberg, Wörth, Laaber) und neu im Naab/Vilstal bis Burglengenfeld/Schmidmühlen - Entflechtung des Schienennahverkehrs vom Fern- und Güterverkehr durch Bau eines 3. Gleises bis Schwandorf,Straubing, Landshut und Neumarkt sowie eines 2. Gleises bis Kehlheim, Reaktivierung der Bahn nach Langquaid. -Großräumige Westumfahrung durch Verlegung der A 93 von der Anschlussstelle Regenstauf über Nittendorf zur Anschlussstelle Bad Abbach mit Donauquerung südlich von Sinzing, dadurch Entlastung der Engstellen Pfaffensteiner Tunnel und Sinzinger Brücke (A3). Dazu erforderlich ist eine überregionale Planung und Verantwortlichkeit, das Klein-Klein zwischen der Stadt und den Landkreisen und der eingeengte Blick auf Fördermittel bringt uns nicht weiter. Auch die magische 1000 (Fahrgäste pro Tag) sind ein Hindernis, neue oder verbesserte Verkehrsanbindungen führen zu mehr Ansiedlungen und mehr Nutzer. Alles andere wäre das Pferd von hinten aufzuzäumen !