Antwort 5300 auf Frage 1346

Frage: 
Straßeninfrastruktur
Antworten: 

Ich tendiere eher zu These B

Da die Stadt Regensburg beständig wächst,würde ein weiterer Ausbau der Zubringerstraßen zwar die Verkehrslast aus dem Umland besser aufnehmen können,innerstädtisch jedoch findet eine entgegengesetzte Entwicklung statt.Dies zeigt sich in zunehmenden Stausituationen und in abnehmenden Parkmöglichkeiten.Will man den in die Stadt drängenden Verkehr reduzieren,müsste ein möglichst großer Anteil des PKW-Verkehrs weit im Vorfeld der Stadt regelrecht abgefangen werden.Möglichkeiten dazu böten meines Erachtens groß angelegte Park&Ride-Stellflächen.Prinzipiell müssten an allen größeren Zubringerstraßen derartige Stellflächen angeboten werden können.Das Ganze hat aber nur Sinn,wenn der ÖPNV es schafft,die mit dem PKW ankommenden Menschen zeitnah und rasch im gesamten Stadtgebiet zu verteilen.Alle sollten rechtzeitig an ihren Arbeitsplatz bzw. zu ihren Terminen ankommen können.Der erforderliche Zeitmehraufwand (Anfahrt mit eigenem PKW im Vergleich zur Nutzung des ÖPNV) wird ein Kriterium sein,um wieviel mehr der Letztgenannte genutzt werden wird.Weitere wichtige Punkte wären:Komme ich nach Arbeitsschluss zeitnah wieder von meinem Arbeitsplatz weg und nach Hause(auch nach der Spätschicht und Nachtschicht?---leider ungünstige Zeiten im ÖPNV!) und--nicht minder wichtig--kann ich nach Dienstschluss noch einen Termin wahrnehmen,der dazu führen wird,dass dessen Ende außerhalb der Hauptverkehrszeiten liegen wird,und der für mich infrage kommende Zug/Bus erst nach langer Wartezeit abfährt.