Antwort 3455 auf Frage 1346

Frage: 
Straßeninfrastruktur
Antworten: 

Ich stimme These B voll zu

Um den Fahrradverkehr zu stärken, muss nicht immer dem Autoverkehr etwas weggenommen werden. Oft reicht es, Fahrradwege nicht einfach aufhören zu lassen und zu größeren Strecken zu verbinden, sodass auf Radwegen genauso komfortabel gefahren werden kann wie auf "normalen" Straßen. Stichworte: geradlinige Verkehrsführung, Straßenbelag, Bordsteinkanten. Fahhradwege erfahren eine erhebliche Aufwertung, wenn sie nicht nur parallel zu viel befahrenen Straßen führen sondern besser etwas abseits durch Seitenstraßen / die Natur. Auch Tempo-30 Zonen helfen, dass Fahrräder und Kfzs gemeinsam und sicher auf der Fahrbahn Platz finden. Gerade außerhalb müssten die Radwege auch für S-Pedelecs freigegeben werden (was glücklicherweise in der Stadt an den Hauptachsen schon der Fall ist), da sonst S-Pedelec-Fahrer auf die Straße gezwungen werden, wo sie häufig von den Kfz-Fahrern nicht als solche erkannt und in Folge bedrängt werden.